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Beitrag im ARD Mittagsmagazin über rent a scientist und die Nanosilberpartikel

In der Sendung ARD-Mittagsmagazin wurde am 11.Dezember 2009 ein Beitrag über der Nanosilberpartikel ausgestrahlt.

Ein krtitischer Beitrag, der eine konträre Position - Warnung vom Umweltbundesamt und dem Kritiker Martin Hänsel vom Bund Naturschutz Bayern, gegenüber den Nanopartikeln darlegt.

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3493228?pageId=&moduleId=314636&categoryId=&goto=&show (ab Minute 35:32)

aus dem Beitrag, der bis zum 11.März unter dem genannten Link einsehbar sein wird.

...

Nanopartikel verleihen eine Fülle von Produkten verblüffende Eigenschaften. Nanosilber gilt dabei als besonders vielseitig. Bekannt sind Nanoversilberte Textilen, die Schweißabweisend sein sollen; Frischhaltefolien schützen Lebensmittel vor dem Verderben. Nanofolien werden als Dämmmaterial eingesetzt, um Häuser vor Wärmeverlusten zu schützen. Sie können aber auch die Energieausbeute bei Solarzellen verbessern. In der Hygiene wirkt Nanosilber keimtödend. Verwendet wird es zum Beispiel bei Verbandsmaterial, ja sogar im Knochenzement. Viele positive Effekte, aber spätestens bei der Kosmetik stellt sich dann doch die Sicherheitsfrage. Nanosilber glättet vielleicht Falten, es wirkt aber auch toxisch, wenn es den Weg in die Blutbahnen findet. Dann kann es in Zellkerne eindringen oder die schützende Bluthirnschranke passieren. Kritiker wollen die Nanopartikel vorläufig aus Alltagsgegenständen verbannen. Martin Hänsel: "Hier muß einfach Sicherheit für den Verbraucher geschaffen werden. Der Verbraucher muss sich entscheiden können, er muß auch um die Gefahren wissen, es darf nicht dazu kommen, dass der Verbraucher als unwissender Verbraucher zum Versuchskanninchen wird. Genau hier möchten wir einschreiten, hier möchten wir verhindern, dass es zu einem Massentest an der Bevölkerung kommt." Bei rent a scientist hält man wenig davon auf Nanoprodukte zu verzichten oder sie für die Verbraucher zu kennzeichnen. rent a scientist aus Regensburg forscht seit Jahren in diesem Bereich und entwickelt. Die Firmengründer halten die Technologie für ausgereift solange Nanosilber fest mit dem Trägermaterial verbunden ist. Geschäftsführer Adi Parzl: "Wir haben das Themengebiet in den letzten 7-8 Jahren sehr intensiv erforscht, gemeinsam mit Partnern und gemeinsam mit anderen Forschungsinstituten und sind auch jetzt wieder in 3 grossen bundesweiten Forschungsprojekten und auch internationalen Forschungsprojekten beteiligt um die letzten Wissenslücken diesbezüglich zu schließen. rent a scientist stellt selbst Nanosilber her und prüft vor allem Textilien. Gesundheitsrisiken seien nur dann zu erwarten, wenn sich das oberflächlich aufgetragene Nanosilber ablöst und diffus verteilt." Hänsel: "Es gibt keine Lebenszyklusanalysen. Wir wissen nicht was passiert mit dem Stoff vom Anfang der Produktion bis zum Ende." Nanoprodukte erkennt man an ihren ungewöhnlichen Eigenschaften, z.B. Zahnpasta, die für Zahnaufbau wirbt, sollte der Verbraucher zunächst lieber meiden.

 

 

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